Aktuelles Heft 5/2012
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Nicht nur im Ring extrem sexy!
Dr. Christine Theiss fällt auf! Denn sie passt in kein Klischee. Sie ist Doktor der Medizin, sexy, intelligent, das FHM-Covergirl im Januar 2012 und ... seit vier Jahren amtierende Kickbox-Weltmeisterin.
Ihre außergewöhnliche Wettkampfbilanz: 33 Kämpfe, 32 Siege, davon elf durch K.O. Wer von der schönen Ärztin im Ring behandelt wird, liegt in der Regel danach flach. Das weiß auch Stefan Raab, der scheinbar einen TV-Kampf gegen sie konsequent aus dem Weg geht.
"Ich schlage keinen, der das nicht will"
Dabei könnte der "Dr. Theiss und Mr. Raab-Effekt" medial nicht schöner sein: Die Bild-Zeitung nannte Christine Theiss "die schönste Sportlerin Deutschlands", die FAZ betitelte sie mit "Sportlich, hübsch und erschreckend gescheit" und sogar das ansonsten so nüchterne Handelsblatt schrieb, sie sei "blond, blauäugig, attraktiv und ein durchtrainierter Männertraum".
Wer jetzt in Deckung vor so viel Schönheit und Schlagkraft geht, wird von Sexy Christine schnell wieder aufgebaut, denn er vergisst ihre Intelligenz: "Ich schlage keinen, der das nicht will", sagt sie mit einem zauber- und vor allem glaubhaften Lächeln.
Bereits im Alter von sieben Jahren hat Christine mit dem Kickboxen angefangen. 2003 in München startete sie dann mit dem Vollkontakt-Kickboxen. Für alle Fightclub-Frischlinge: Vollkontakt ist die "Königsdisziplin" des Kickboxens. Der Fight wird in einem Boxring ausgetragen. Hierbei wird über die gesamte Kampfdauer gekämpft. Es gibt für die Härte der Schläge keine Richtlinien, umso mehr aber für die korrekte Ausführung der Techniken. Ein K.O. ist nicht selten.
"Ich habe einen Sixpack, weil ich ihn beruflich brauche, privat hätte ich den nie"
Nachdem Christine 2005 ihre Amateurkarriere mit dem Weltmeistertitel krönen konnte, wechselte sie Anfang 2006 ins Profilager. Eine beispiellose Karriere begann: Sie wurde erst Deutsche Meisterin und dann Europameisterin bei den Profis. Am 25. Mai 2007 ging für sie in Vilamoura/Portugal ein Traum in Erfüllung: Gegen Rachel Kirkhouse konnte sie den WM-Gürtel nach Version der WAKO erkämpfen. Im Dezember 2007 folgte gegen Donatella Panu aus Italien der WM-Titel nach Version der WKA.
Harte Gegentreffer? Das will und kann man sich bei Christine nicht vorstellen, denn obwohl sich ihr Leben vor allem um Medizin und Sport dreht, meint sie: "Ich habe einen Sixpack, weil ich ihn beruflich brauche, privat hätte ich den nie." Das glaubt man ihr sofort. Trotzdem ist sie voll und ganz Profi - auch beim FHM-Shooting: "Da waren bis zu 13 Leute im Raum, da musst du den Schalter umlegen und dich wohlfühlen können.
Übrigens, ihre Doktorarbeit hat den Titel "G-CSF-Therapie zur adjuvanten Behandlung des verzögert revaskularisierten Myokardinfarktes". Da kommt selbst das Korrekturprogramm für die Textverarbeitung ins Stottern. Kein Wunder also, dass sie bei Ihrer Entscheidung fürs Profi-Kickboxen zur Bedingung gemacht hat, dass dabei mindestens das Gehalt einer Assistenzärztin herauskommt. "Das hat geklappt", meint Christine, "inzwischen kann ich sehr gut vom Kickboxen leben, weil ich mit Sat.1 einen Fernsehvertrag über zwei Jahre geschlossen habe."
Sie ist Moderatorin in der neuen Staffel von "The Biggest Loser 2012"
Überhaupt scheinen - und das ist für FHM keine Überraschung - die Medien eine immer wichtigere Rolle neben der Medizin und dem Kickboxen bei Christine zu spielen: Bereits 2009 spielte sie eine Rolle in dem Spielfilm Die Jagd nach der Heiligen Lanze. Jetzt können wir sie schon bald als Moderatorin in der neuen Staffel von "The Biggest Loser 2012" sehen. Christine wird dann gegen das Übergewicht von zwölf Kandidatenpaaren kämpfen. "Selbst wenn man mich jetzt fragen würde, ob ich "Wetten, dass ..?" machen wolle", so Christine, "dann würde ich sagen: Na, logisch, immer her damit!" Liebes ZDF, wir stellen gerne den Kontakt her!
Wer nun denkt, Christine hebt völlig ab, fällt schon wieder auf ein gängiges Klischee rein: "Den immer größer werdenden Bekanntheitsgrad meines Namens möchte ich nutzen, um Initiativen, die mir am Herzen liegen, in der Öffentlichkeit bekannter zu machen", schreibt sie auf Ihrer Homepage und belegt es durch die Unterstützung von zahlreichen sozialen Projekten wie "KIT Kids", "Retten macht Schule" oder der ehrenamtlichen Mitarbeit in der Rettungshundestaffel des Münchner Arbeiter-Samariter-Bundes. Hier hat sie übrigens ihre Boxerhündin Tiffany zum Suchhund ausgebildet.
Nur das sie bei diesem Programm noch Zeit für ihre Hobbies Ski fahren, Wandern, Theater und dem FC Bayern München (sie ist bei den meisten Heimspielen in der Allianz-Arena dabei) hat, können wir ihr kaum glauben. Wieder ein Klischee? Stimmt!
Am 16. Dezember hat unser FHM-Covergirl im Kampf gegen die Tschechin Martina Müllerova mal wieder gezeigt, was sie kann! In der zeiten Runde war bereits Ende für ihre Gegnerin.
Aber nun viel Spaß mit den wundervollen Fotos in der neuen FHM von einer außergewöhnlichen Frau, die in kein Klischee passt.
Links zu unserem FHM-Covergirl Dr. Christine Theiss:
Ihr Auftritt bei "Biggest Loser"


